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| Knaus-Tabbert
hofft auf Investor |
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| Das
Sanierungskonzept für den insolventen Wohnmobilbauer Knaus
Tabbert steht: 340 der 1.600 Jobs sollen an den drei Standorten
gestrichen werden. Ob sich aber ein neuer Investor findet, ist trotz
der Einschnitte offen. |
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Das
Rettungskonzept für den zusammengebrochenen Caravanbauer Knaus
Tabbert sieht zwar den Erhalt aller drei Produktionsstandorte vor,
aber auch die Streichung von rund 340 Stellen. Der vorläufige
Insolvenzverwalter Michael Jaffé sagte am Freitag, insgesamt
könnten in den Werken im niederbayerischen Jandelsbrunn, im
ungarischen Nagyoroszi und im hessischen Sinntal-Mottgers nach dem
Einstieg eines Investors etwa 1.260 von derzeit 1.600 Arbeitsplätzen
gerettet werden. Mittelfristig könnten bei Knaus Tabbert sogar
neue Stellen entstehen.
Allerdings hänge die Zukunft grundsätzlich vom Einstieg
von Investoren ab. "Wir können derzeit noch nicht sagen,
ob wir dieses Konzept auch wie geplant umsetzen können. Es
steht und fällt damit, dass wir einen oder mehrere Investoren
finden, die das mittragen", sagte Jaffé am Freitag in
Jandeslbrunn, dem Firmensitz des Wohnwagenherstellers. Es lägen
zwar mehrere Angebote vor, aber "noch kein verbindliches".
Bis Mitte Dezember sollen verbindliche Offerten eingereicht werden,
über die dann die Gläubiger entscheiden. "Wir wollen
noch vor Weihnachten Klarheit darüber haben, ob und in welcher
Form Knaus Tabbert fortgeführt werden kann."
Bis Ende des Jahres erhalten die gut 1.100 Arbeitnehmer von Knaus
Tabbert in Deutschland Insolvenzgeld. Ab Januar sollen die Beschäftigten
in eine Transfergesellschaft überführt werden. Die Werke
stehen derzeit still. Sollte sich ein Investor finden, ist die Wiederaufnahme
der Produktion für Februar geplant. In dem hessischen Werk
in Sinntal-Mottgers sind rund 400 Mitarbeiter beschäftigt.
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| (Quelle:
hr-online.de) |
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